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Wie unser Herz geheilt werden kann

Gott möchte unser Herz und unsere Seele berühren, ja sogar heilen. Jeden Tag, immer mehr. Doch es gibt einen elementaren Hinderungsgrund so das unser Herz dann doch nicht geheilt wird …

Von Frank Vornheder für die FCG Lenzburg

Gott liebt dich so sehr, dass er dich verwandeln möchte: dein Leben, dich als Persönlichkeit. Im Prinzip ist das, was ansteht, eine Heilung unseres inneren Menschen: eine Heilung unserer Seele, unseres Herzens. Gott liebt dich so sehr, dass er dich nicht so lassen möchte, wie du bist. Du sollst «Jesus ähnlich» werden, eine Persönlichkeit haben, die ihm ähnlich ist: seine Charaktermerkmale in dir tragen, in der Art seiner Liebe lieben, in der Art seiner Demut demütig sein – eben alles nach seiner Art. Dies geschieht, völlig ohne unsere Anstrengungen, durch die Kraft Gottes. Wir lesen:

‭‭2. Korinther‬ ‭3:18‬ ‭NBH‬‬ – „Und wir alle spiegeln mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wider. Dabei werden wir selbst in sein Bild mit ständig zunehmender Herrlichkeit verwandelt. Das alles geschieht durch den Herrn, den Geist.“

Diese Verwandlung des inneren Menschen geschieht NICHT in einem Rutsch, so dass man von einem Tag zum anderen ein anderer Mensch ist, sondern entfaltet sich in einem Prozess täglicher Verbesserung (2. Kor. 4,16).

Doch sagt die Schrift auch, dass es Hinderungsgründe gibt, so dass diese Verwandlung nicht vorwärts kommt (und bei einigen sogar rückläufig ist). Jakobus schreibt darüber in der Bibel:

‭‭Jakobus‬ ‭4:5-7‬ ‭GANTP‬‬ – „Oder meint ihr, die Worte der Schrift hätten nichts zu bedeuten? Der Geist, den er in uns hat Wohnung nehmen lassen, begehrt eifersüchtig (unser ganzes Herz). Um so größer aber ist die Gnade, die er gibt. Deshalb heißt es: Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. Darum unterwerft euch Gott (in Demut)! Widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen!“

Jakobus schreibt davon, dass der Heilige Geist in uns das gesamte Herz möchte, und zwar in einer leidenschaftlichen Weise: «eifersüchtig». Das meint: nur der Heilige Geist allein. Er allein möchte unser Herz bewohnen und lässt andere Nebenbewohner, und somit ein geteiltes Herz, nicht zu. Entweder alles oder nichts, das ist die Wesensart der Eifersucht. Wer sich so in dieser ganzen Hingabe Gott hingibt, wird daher grösste Gnade erfahren. Interessant, dass Jakobus im nachfolgenden Vers «Hoffärtigkeit und Demut» erwähnt. Denn es braucht eine rechte Portion Demut, Gott auch den Teil des Herzens zu überantworten, den wir ihm bislang vorenthalten. Welches ist dein Teil des Herzens, den Gott noch nicht bewohnen darf? Magst du ein «I Surrender» mit diesem Teil machen?


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