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Ist der Krieg vorbei

Leutnant Hiro Onoda fragt, „ist der Krieg vorbei ?“ weil er einfach nicht akzeptieren wollte, das der Krieg vorbei war.

Was kann diese reale Geschichte für unsere Heilung bedeuten?

Ein gleichnishaftes reales Geschehen von Frank Vornheder berichtet für die FCG Lenzburg

„Der Krieg ist vorbei“. Das letzte Mal das diese Botschaft hier ein Europa so publiziert wurde war meines Wissens am 8. Mai 1945. Zumindest steht es so in alten Zeitungen. Der Krieg ist aus war die Titelzeile bei fast allen europäischen Zeitungen. Innert der folgenden Monate wurden Millionen Kriegsgefangener aus den Lagern wieder freigelassen und kamen zurück nach Hause, zu ihren Familien. Dieses geschah auf der gesamten Welt so. In Europa, in Afrika, in Asien wanderten Freigelassene in zum Teil langen Tracks nach Hause.
 
Ausser einem: Leutnant Hiro Onoda. Hier ein Bild aus dem Jahr 44/45. 
Onoda war Leutnant der japanisch kaiserlichen Armee und alleine auf einer ganz kleinen philippinischen Insel mit wenigen Einwohnern stationiert. So zumindest gemäss der Berichte die ich darüber finden konnte. Wie rekapitulieren also: Kleine Insel Urwald / wenig Einwohner und Onoda als Ein-Mann-Armee. Sein Aufgabe war es dieses kleine Eiland vor der Invasion – von wem auch immer- zu beschützen. Das klappte soweit auch alles ganz gut bis die Nachricht vom Ende des Krieges im Radio kam. Da tat er dies als feindliche Propaganda ab. Auch als ihm die Eingeborenen später Zeitungen mit der Nachricht vom Ende des Krieses zeigten hielt er dies für feindliche Manipulation und bewachte treu seine Insel weiter, damit sich auch ja kein Militärboot nähern konnte. Doch dann geriet dieser kleine Militärische Aussenposten in Vergessenheit. Beim japanischen Militär erinnerte sich keiner mehr an Onoda und seinen kleinen Aussenposten. Doch er sass da im Dschungel und bewachte seine Insel. Viele Jahre später kam jemand auf die Idee: Da war doch noch einer ….
Doch der lies niemanden militärisches auf seine Insel. Und so schickte man ein Flugzeug über der Insel hinweg und lies mit diesem Flugblätter abwerfen: „Onoda – der Krieg ist aus“. Doch immer noch hielt Onoda auch das für feindliche Propaganda. Selbst als man Briefe von Familienangehörigen abwarf, aktuelle Zeitungen, Familienfotos, er betrachtete alles als feindliche Propaganda. Im Jahr 1974 dann – 29 Jahre nach Kriegsende – machte es sich ein japanischer Student zur persönlichen Aufgabe Onoda aufzuspüren und umzustimmen. Er fuhr zu der Insel, marschierte durch den Dschungel und fand den inzwischen alt gewordenen Soldaten. Er blieb eine Zeit bei ihm und freundete sich sogar mit ihm an. Jedoch konnte er ihn nicht überzeugen: Onoda gab nicht auf!
Schließlich schickte die japanische Armee den früheren Vorgesetzten von Onoda auf die Insel um die Gefechtsstation aufzulösen. Dieser konnte dann endlich den Befehl erteilen: Krieg zuende – geh nach Hause.
Danach war Onoda so entsetzt über den sinnlosen Verlust von 30 Jahren seines Lebens das er später versucht hat alles wieder nachzuholen, was natürlich nicht geht. Onoda ist dann 91 jährig gestorben
 
Leutnant Onoda hat 30 Jahre einen Krieg geführt, den es nur in seinem Kopf gab denn nur in seiner Vorstellung existierte der 2. Weltkrtieg noch  Dabei war er längst vorbei  Warum erzähle ich diese – irgendwie traurige Geschichte zum Anfang meiner Predigt ?  Weil ich glaube, das auch viele Christen so einen Krieg in ihren Gedanken führen  Es ist vollbracht sagt Jesus am Kreuz auf Golgatha  Der Krieg ist vorbei – beendet  Der Frieden ist wieder hergestellt  Der Frieden zwischen Mensch & Gott  Kein Krieg mehr  Doch es sind so viele die immer noch einen Krieg führen  Einen Krieg den es nur in ihrem Kopf gibt  Aber nicht in der Wirklichkeit  Und so verschwenden sie ihre Jahre wie Leutnant Onoda  Der 3 Jahrzehnte einen Krieg hatte – den es nur in seinem Kopf gab In die guten Jahre seines Lebens verpasst  Weil er einen Krieg führte den es nur in seinem Kopf gab Ich habe dieses Thema vor einigen Jahren in einer Luzerner Gemeinde gepredigt Am Ende des Gottesdienstes kam ein alter Mann – über 80 – eher 90 auf mich zu  Und erzählte, dass er erst vor wenigen Jahren aus seinem Krieg herausgefunden hatte Er war völlig entsetzt von sich selber  Seit Kindesbeinen in der Gemeinde – Christ und Jünger Jesu  Und dennoch führte er Krieg in seinem Kopf  Hat nie aus seinem Dschungel herausgefunden  Und so habe ich über die Jahre viele viele Christen kennen gelernt – die diesen Krieg führten –  Einen Krieg – den es eigentlich nur in ihrem Kopf gibt Um zu vermeiden das es dir ebenso ergeht – wie dem alten Mann  Deswegen gibt es diese Predigt  Um dir zu zeigen – der Krieg ist vorbei  Komm aus dem Dschungel  Der Bibeltext zu der Predigt – von heute stammt aus dem Hebräer-Brief  Denn dieser Brief ist genau für diese Personen-Gruppe geschrieben Für Menschen die immer noch um Gottes Anerkennung ringen – immer wieder neu  Und doch nie sicher sind wirklich angenommen zu sein  An diese richtet sich der Hebräer-Brief An Menschen die sich der Gottes-Annahme nicht sicher sind Ihr habt die Geschichte letzten Sonntag von einem von Ruedis Buben gehört  Er hatte etwas kaputt gemacht – und war völlig geknickt darüber  Dann hat er die Vergebung des Vaters zugesprochen bekommen  Und alle dachten es ist jetzt wieder gut.  Doch er war zum Müllkübel gegangen und hatte seinen Lieblings Schmusetier „geopfert“  Weil er meinte doch etwas zum Ausgleich der Gerechtigkeit beitragen zu müssen  Und viele leben so in ihrem Christsein auch  Sie wissen das in Christus alle Vergebung ist – und meinen aber sicherheitshalber dann doch immer noch etwas draufpacken zu müssen  Was viele Christen NICHT wissen  Als Jesus Christus am Kreuz starb – da hat er alles bezahlt – ALLES  Die gesamte Sündenbuchhaltung Gottes ist mit einem Schlag ausgeglichen worden  Er hat für alles bezahlt Alle Rechnungen die noch offen waren – Stempel drauf – bezahlt  Aber nicht nur das …. Und als Konsequenz hat Gott die gesamte Sündenbuchhaltung beendet Und die Sünden-Buchhaltungs-Bücher in einem Freudenfeuer verbrannt Es gibt keine Sündenbuchhaltung bei Gott mehr  Das ist die Konsequenz von Gogatha  Bevor Jesus dort am Kreuz gestorben ist – war das anders  Da war explizit festgelegt – für welches Vergehen welches Tier als Sühne geopfert werden musste Oder welche Busshandlung vom Sünder gefordert wurde Bishin zur Tötung des Sünders Auf Ehebruch stand die Todesstrafe Denkt an die Erzählung – Jesus und die Ehebrecherin  Das jüdische Gesetz war eine klare Ordnung – auf welche Sünden – welche Strafen oder Opfer zu folgen hatten  Doch als Jesus auf Golgatha für dich und mich starb – wurde dieser gesamte Katalog vernichtet  Auf die Buchhaltungs-Bücher Gottes kam der Stempel „Alles bezahlt“ Und alle Bücher – auch deines – wurden verbrannt  Die Bücher, die es jetzt noch im Himmel gibt – heissen „Bücher des Lebens“  Da sind NICHT mehr deine Vergehen notiert Sondern da sind die eingetragen, die auf Christus vertrauen Die vertrauen, das er alles bezahlt hat  Die sind dort eingetragen Und immer wenn Gott dich hier auf der Erde sieht – dann freut er sich Denn er hat nun seine Jesus Brille auf Er sieht dich durch Jesus an – und alles ist bezahlt Keine Rechnung in der Sünden-Buchhaltung mehr offen Alles bezahlt
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