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Herrlichkeit11

Herrlichkeit trennt

Herrlichkeit Gottes:
Wenn Gott unter uns wirkt, dann geschieht dies oft ausserhalb unseres «Rahmens». Wichtig ist, dass wir prüfen, ob unser Rahmen zu klein ist; nicht gleich das Wirken verurteilen. Andernfalls kann es zu Trennung kommen.

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2 thoughts on “Herrlichkeit Gottes #1 [11]”
  1. Liebe Eva, Einige ????????
    Ich verstehe nicht, wen du mit deinen Worten ansprichst.
    Was oder wer soll diesen Rahmen sprengen, wo ich, wir nicht dazu bereit wären?
    Warum oder wo finden wir jemanden der nicht von seinen Leiden erlöst werden möchte?
    Wer glaubt nicht an die Wunder welche in Matthäus (nicht Johannes) 11.2-6 beschrieben sind?
    Diese passen nämlich herrlich und wunderbar in unseren Rahmen.
    Warum sollten wir diesbezüglich ein Urteil fällen oder jemanden verurteilen und wem sollte dies dienen?
    Was meinst du, wenn du sagst, wenn etwas passiert ausserhalb von unserem Rahmen?
    Was sollte uns trennen, wir haben ja denselben Christus?
    Warum sollte da eine Trennung stattfinden, warum sollten Gemeindeglieder ihre Gemeinde verlassen?
    Was ist passiert, wenn aufrichtige, gesunde, geisterfüllte Gemeindeglieder nicht mehr hinter ihrer Gemeinde stehen werden oder können?
    Deine Aussage, «Herrlichkeit kann zu Trennung führen», das glaube ich nicht!
    Ich selber und einige meiner Geschwister sind seit Jahren, einige seit Jahrzehnten im Austausch mit Gott und haben ein Verlangen, mehr von Ihm. Nicht ich muss meinen Rahmen abstecken, dies tut Jesus mit seiner Liebe und Fürsorge ganz individuell.

    Im 1. Kor. 5.12-13a steht; Es ist nicht unser Aufgabe Leute zu verurteilen, die nicht zur Gemeinde gehören. Das wird Gott tun. Aber für das, was in der Gemeinde geschieht, tragt ihr die Verantwortung.
    Liebe Segensgrüsse
    Josef

    1. Lieber Josef
      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Es ist ein sehr herausforderndes Thema. Und dennoch sehr spannend. Du hast gute Fragen gestellt, welche ich gerne versuche zu beantworten.

      Zuerst gilt: ich habe in meinem Blog niemanden direkt angesprochen. Sondern ich spreche zu uns allen (mich inbegriffen).
      Auch verurteile ich niemanden, der nicht oder nicht mehr in die Gemeinde geht.

      Ich gehe mit dir einig, dass sich alle (oder sicher die meisten) nach Heilung und/oder Wunder sehnen. Und das ist auch gut so.
      Und Gott will und wird auch Heilen und Wunder tun. Doch tut Er es nicht immer so, wie wir das gerne hätten, wie wir uns das eben vorstellen.

      Nehmen wir ein Beispiel aus der Bibel: 2. König 5, 9ff
      Naaman kam zu Elisa, da er aussätzig war und Heilung suchte. Als er bei Elisa war, kam dessen Diener, Gehasi, an die Türe und sagte zu Naaman: Elisa lässt dir ausrichten, du sollst dich im Jordan siebenmal untertauchen.
      Naaman wurde wütend. Er hatte sich vorgestellt, dass Elisa persönlich zu ihm kommt, betet und ihm die Hände aufgelegt.
      Hätten ihn nicht seine Diener davon überzeugt, dass er sich im Jordan 7mal untertauchen solle, wäre er an der Heilung «vorbeigelaufen». Er wäre krank nach Hause zurück gekehrt.

      Was ist passiert? Naaman sehnte sich nach Heilung vom Aussatz. Er glaubte auch an das Wunder. Doch die Art und Weise, wie Gott ihm die Heilung zukommen lassen wollte, passte nicht in seinen Rahmen. Deshalb wollte er davon laufen.

      Ein Beispiel aus dem Neuen Testament habe ich im Blog erwähnt. Markus 3, 1-6
      Die Heilung an einem Sabbat.
      Die Pharisäer sehnten sich auch nach Heilung, Rettung und Wunder. Doch sie hatten eine klare Vorstellung, wie dies sein sollte. In dieser Vorstellung, oder eben diesem Rahmen, hatte Jesus als Sohn Gottes keinen Platz. Die Wunder die Jesus tat waren einzigartig. Doch da sie zum Teil an einem Sabbat geschahen, war es für die Pharisäer klar, dass das nicht von Gott sein konnte.

      Was ist passiert? Die Menschen sehnten sich nach Heilung und Erlösung. Doch als der Erlöser persönlich bei ihnen war, konnten ihn nicht alle erkennen. Und obwohl Gott ihnen die ersehnte Heilung brachte und Wunder tat, haben dies einige abgelehnt, weil es an einem Sabbat geschah.

      Ein Beispiel aus der heutigen Zeit
      Im Beitrag «Herrlichkeit – schockt» erzählte ich von der Gemeinde in Dawsonville GA (USA). Dort erleben sie zurzeit Erweckung. Ich berichtete von den Taufen, die sie haben.
      Bislang sind es über 16’000 Taufen, die sie durchgeführt haben. Gott hatte dem Pastor aufgezeigt, das Er im Wasser wirken wird. Und das tut er seit da. Es geschehen so viele Heilungen (ich war selber dort, habe miterlebet und mit Leuten gesprochen).

      Leute aus der Gemeinde bezeichneten das Geschehen als dämonisch. Sie sagten, dass die Leitung den Verstand verloren hat. Sie konnten das Wirken nicht einordnen. Sie sahen zwar die Wunder. Doch verurteilten sie, dass dies durch die Taufen geschieht. Sie kannten das nicht und konnte es auch nicht in der Bibel finden. Somit kann es doch nicht von Gott sein.

      Was ist passiert? Die Menschen sehnen sich nach Heilung und Wunder. Ja, sie beteten darum. Suchten zum Teil seit Jahren nach Heilung. Und dann – endlich; es geschieht. Gott besucht die Gemeinde (nein, es ist nicht ein Besuch, Er hat Wohnung genommen). Endlich geschieht, wonach sie sich sehnten. Aber es geschah nicht so, wie sie es sich vorstellten. Die Art, wie die Wunder geschehen, passt nicht in ihren Rahmen. So sind sie gegangen. Haben die Gemeinde verlassen.

      Das Gleiche hört man auch von der Erweckung in Redding Californien (Bill Johnson) und weiteren Erweckungen.

      Was will ich damit sagen. Ja, wir alle (oder sicher die meisten) sehnen sich nach Heilung und Wunder. Wir sehnen uns nicht nur danach, wir wollen diese haben. Wir strecken uns danach aus. Und das ist wunderbar! Und genau deshalb ist dieses Thema «Herrlichkeit schockt» und «Herrlichkeit trennt» so wichtig.
      Wenn dann Gott in Seiner Herrlichkeit kommt, Heilung und Wunder tut, dann wünsche ich mir, dass jeder dabei sein kann. Ich weiss nicht, wie es sein wird, wenn Gott bei uns wirkt. Aber kaum so, wie ich es mir vorstelle. Und somit finde ich es wichtig, dass wir uns das bewusst sind. Dass wir, wenn es soweit ist, daran denken, über die Geschehnisse kein Urteil zu fällen, falls sie eben nicht in unseren Rahmen passen. Es ist einfacher, wenn wir uns das im Vorherein bewusst sind. Wenn wir uns jetzt schon drauf einstellen, aufgrund der Früchte zu urteilen.

      In dem allem geht es nicht darum, irgend ein Vorgehen oder eine Haltung der Gemeindeleitung zu schützen oder einfach gut zu heissen. Es geht mir nur darum, offen für Gottes Wirken zu sein.

      Ich finde es toll, dass du dran bleibst. Dass du dich nach Gott ausstreckst, dich nach Ihm sehnst. Dich nach mehr von Ihm sehnst. Ich ermutige dich, dran zu bleiben. Es lohnt sich total.

      Sei reich gesegnet
      Eva

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