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Worte

Auf einem unruhigem Transatlantik Flug suche ich die passenden Worte

Von Frank Vornheder

Als ich diese Zeilen verfasse, ist es mitten in der Nacht. Etwa viertel vor vier, gemäss europäischer Zeit. Ich befinde mich in einer riesigen, modernen Boeing-Maschine irgendwo mitten über dem Atlantischen Ozean. Auf dem Kopfhörer höre ich gerade «wish you where here«, denke an meinen Schatz daheim und wünschte, ich wäre bei ihr. Dabei durchfliegt unser Flugzeug gerade eine Unwetterfront und wird kräftig durchgeschüttelt. Der Film auf den kleinen Fernsehern wurde bereits unterbrochen, um uns nochmals anzuzeigen, welche Sicherheitsmassnahmen wir im Notfall zu treffen haben – kein gutes Gefühl. 

Aber solche Momente sind eine gute Zeit, einen besonderen Post (Web-Beitrag) zu schreiben. Was sollte ich schreiben, wenn es der letzte Beitrag von mir wäre? Was, wenn ich nur noch einmal, ein letztes Mal etwas zu veröffentlichen hätte? Prediger, so wie ich, haben immer etwas zu sagen und können riesige Vorträge über unbedeutende Kleinigkeiten halten. Wir schaffen es immer wieder spielend, uns in Nebensächlichkeiten und Details zu verlieren. Was aber, wenn ich das Bedeutendste und Wichtigste meiner Botschaft in einigen ganz kurzen und gleichzeitig sehr klaren Sätzen sagen sollte? Das ist schwer. Darum mein Versuch: 

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