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Flugzeug_Innenraum

Eine kurze Anleitung zu einem wirkungsvollem Gebetsleben am Beispiel von Harold Hill, der durch „sehendes beten“, einem Flugzeug Absturz verhinderte.

Ein Erlebnisbericht von Harold Hill, einem Ingenieur aus Baltimore, der durch Gebet einen Flugzeug Absturz verhinderte. Nacherzählt von Frank Vornheder für die FCG Lenzburg

Drei Tage vor Weihnachten befand ich mich in einem Flugzeug und kam zurück von einem Auftrag bei der Weltraum-Forschungsstation auf Coopers Island, Bermuda. Wir waren in das Gebiet von New York eingeflogen und kreisten noch herum. Das war nichts Ungewöhnliches. Der Luftverkehr über New York ist im Allgemeinen ziemlich stark, und manchmal dauert es mehr als l0 oder l5 Minuten, um Landeerlaubnis zu erhalten.

Aber an diesem Tag waren wir schon 30 Minuten lang gekreist, als der Pilot nach hinten kam und ziemlich mutlos sagte: ,,Wir haben eine kleine Schwierigkeit mit unserem Fahrgestell, aber wir hoffen, das in ein paar Minuten in Ordnung zu haben.» Die paar Minuten vergingen und noch ein paar dazu, da kam der Pilot wieder nach hinten und sagte uns, wie wir uns bei einer Landung ohne Räder abstützen sollten. Das Flugzeug sollte planmäßig gleich nach London weiter fliegen. Ich wusste, dass wir einen vollen Treibstofftank für die Transatlantik-Reise hatten, und es ist wider das Gesetz, Treibstoff über dem Gebiet von New York abzulassen. Diese Art von Flugzeug – eine Düsenmaschine fängt fast immer Feuer, wenn sie über die Landepiste schleift bei einer Landung ohne Räder. Also – wir steckten ziemlich sicher in einer Feuerbombe.

Meine erste Reaktion auf diese Neuigkeit war: ,,Halleluja! Heute ist der Tag der Entrückung! Herr, mach es schnell und leicht!» Es würde ganz sicher schnell gehen, das war keine Frage. Es konnte ganz plötzlich sehr fatal für uns alle sein. Aber fühlte ich Schmerz darüber? Kein bisschen. In Wirklichkeit hatte ich ein Gefühl der Vorfreude. Dies würde eine neue Erfahrung sein. Ich hatte eine lange Zeit über den Sieg im Tode gejauchzt, und nun war ich dabei, diesen Scheck einzulösen. Preis dem Herrn! Dann aber liess mich der Heilige Geist kurz innehalten.

,,Hill, du bist genauso selbstbezogen und selbstsüchtig wie immer. Wie denkst du denn über die anderen Leute hier, die Heiden, die mich nicht kennen, die Kumpels, die voll von der Weihnachtsfreude von der Finsternis her sind, die sie von ihrem Fläschchen bekommen? Denke an sie – an die Lage, in der die sind. Der Schlusstag würde für sie nicht eine solche Lobpreis-Feier sein.»

«Ich bedauere es, Herr», sagte ich und begann, Fürbitte zu tun. ,,Herr», betete ich, ,,ich muss wissen, wofür ich beten soll – ich vermute, ich brauche ein Wort der Erkenntnis». Wenn der Heilige Geist ein Wort der Erkenntnis gibt, vermag uns Gott mit Information durch übernatürliche Mittel zu versorgen. Er hat immer alle Tatsachen beisammen und kann uns diejenigen geben, die wir benötigen, wenn wir im Geist beten und Ihn darum bitten. Wir müssen nicht immer alles wissen, aber wenn es notwendig ist, wird uns der Heilige Geist ganz gewiss zu Hilfe kommen.

Als ich im Geiste betete und zwar in Zungen, die mein natürlicher Verstand nicht verstehen oder kontrollieren kann, wurde mir eine deutlich zu verstehende übernatürliche Erkenntnis auf dem Wege eines Bildes gegeben, das so deutlich wie ein Fernsehbild war. Ich sah ein Röntgenbild des ganzen Landesystems jenes Flugzeuges – hydraulische Triebwerke, Zylinder, Pumpen, alles. Und ich sah, was mit dem Fahrgestell nicht stimmte. Alles Öl war aus dem hydraulischen System ausgelaufen. Natürlicherweise konnten die Räder nicht herunterkommen – es gab kein Mittel dort, um das zu bewerkstelligen.

So interessant es war zu sehen, was nicht in Ordnung war, würde es doch besser sein, wenn es in Ordnung käme. Und so betete ich: ,,Herr, mache es in Ordnung. Bitte fülle das Öl in dem trockenen System wieder auf, so dass das Fahrgestell arbeiten kann.» Und als ich dann weiter im Geist betete, sah ich die himmlische hydraulische Flüssigkeit, das heilige Öl des Geistes, durch den gesamten Flugzeugkörper fliessen. Während er gefüllt wurde, gingen die Räder herunter – als wir drei Meter über dem Boden waren. Es gab eine perfekte Landung – auf einer Piste, die mit Feuerwehrautos, Ambulanzwagen und Filmkameras umsäumt war. Man hatte sie alle aufgestellt für das grösste Feuer der Geschichte des Kennedy-Flughafens. Als wir ausgerollt waren, kam der Flugkapitän noch einmal nach hinten, um zu den Passagieren zu sprechen.

Er war weiss wie ein Bettlaken, seine Stimme zitterte. ,,Leute», sagte er, ,,ich habe keine Ahnung, was passiert ist.» Wenn er mich gefragt hätte, hätte ich es ihm sagen können, aber er tat es nicht, er versuchte eben, es sich selbst zu erklären, während er dort stand und seinen Kopf im Unglauben schüttelte. ,,Unsere Instrumente zeigten an, dass die Flüssigkeit aus dem Mechanismus ausgelaufen war», sagte er, ,,also gab es keine Möglichkeit, die Räder herunter zu bekommen, keine Bremsen, keine Steuerung.» – Er machte halt, um heftig zu schlucken: ,,Es war unmöglich, aber die Räder gingen irgendwie herunter, gerade rechtzeitig, und ich war fähig, die Turbinen zurück zu nehmen und uns zum Halten zu bringen, kurz bevor wir durch das Verwaltungsgebäude krachten.»

Ich konnte sehen, dass wir vor dem Verwaltungsgebäude parkten, wo wir gar nichts zu suchen hatten, ausser dass es der einzige Platz war, wo uns keine Flugzeuge im Wege standen. Es gab nicht für einen Penny Schaden, und Jesus hatte das alles getan. Alles, was er dazu brauchte, war ein Fürbitter, der betete und lobte. Dabei hatte ich noch gar keine Gelegenheit gehabt, meine «Gangschaltung» auf Preisen und Gottvertrauen hochzuschalten. Doch auch so achtete Gott mein Gebet und wirkte ein Wunder, indem der Heilige Geist in der ganzen Situation am Wirken war.

Mir, Frank, ist dieser Erlebnisbericht vor vielen Jahren sehr wichtig geworden, da er uns Gläubigen den Zusammenhang von „um Gottes Pläne wissen„ und „beten“ verdeutlicht. Hätte der Mann in der Erzählung nicht auf Gottes Stimme hören können, wäre sein Leben und das Leben vieler anderer Menschen an dem Tag vorbei gewesen. Weil er aber Gottes Impulse aufnehmen konnte, wusste er, wie er sich in dem Moment verhalten und beten sollte. Im Gegensatz dazu nennt Jesus Menschen, die Gottes Absichten und Pläne nicht kennen und trotzdem beten, „plappernde Heiden“ (Mt.6,7). Also in meinen Worten: „Irgendetwas betende Ungläubige“. Es sollte uns extrem wichtig sein, nicht zu denen zu gehören. In der Bibel ist es immer wieder vermerkt, dass es zu den Grundfähigkeiten eines Christen gehört, Gottes Anweisungen zu hören (Joh.10,27) und bereit zu sein, diese umzusetzen.

„Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.“ – ‭‭Johannes‬ ‭15:14‬ ‭SCH2000‬‬

Kannst du so wie der Ingenieur in der Erzählung Gottes Reden hören? Vielleicht hast du damit Mühe, Gottes Stimme durch den Heiligen Geist zu hören. Doch das muss nicht so bleiben, denn diese Themenserie handelt davon, wie wir seine Anweisungen hören, indem wir die Impulse des Heiligen Geistes aufnehmen und umsetzen. Bleib dran und du wirst erfahren, wie du selber darin wachsen kannst, seine Stimme zu hören und seine Anweisungen umzusetzen.

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Flugzeug_Innenraum
Wie Gebet den Flugzeug-Absturz verhinderte.
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One thought on “Ein Wunder ,Flugzeug Absturz verhindert [#40c]”
  1. Die Geschichte ist leider mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erfunden. Dem Autoren, Harold Hill, fehlte es nicht nur an technischem Wissen, sondern vor allem hat er nicht damit rechnen können, dass man einmal über das Internet viele Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten einer Anekdote nachprüfen kann. Aber auch bei der «Lüge für die gute Sache», bleibt es eine Lüge.

    Nur ein Beispiel, in einer ganzen Reihe von Fakten, die die Geschichte als Unwahrheit entlarven:

    Üblicherweise werden in einem Flugzeug mehrere Hydrauliksysteme genutzt. Wichtig dabei ist, dass essentielle Komponenten von verschiedenen Hydrauliksystemen versorgt werden. Fällt ein Hydrauliksystem aus, können diese Teile nach wie vor von den verbliebenen Hydrauliksystemen angesteuert werden. Nur Steuerflächen, die entweder mehrfach vorhanden oder nicht so wichtig sind, fallen ganz aus. Fliegerisch ergeben sich aus dem Ausfall eines Hydrauliksystems nur kleine Einschränkungen. Erst bei dem Komplettausfall eines zweiten Systems ist das Flugzeug deutlich beeinträchtigt: Auch wenn es ohne weiteres noch fliegbar ist, sind jetzt nur noch sehr wenige Steuerflächen nutzbar.

    Und das Fahrwerk? Das Fahrwerk hat einen großen Helfer: Die Schwerkraft. Kann die Hydraulik nicht mehr zum Ausfahren genutzt werden, gibt es Alternativverfahren, die fast immer auf der Schwerkraft beruhen: Wenn die Verriegelung entfernt wird, «fällt» das massive Fahrwerk nach unten und muss lediglich im ausgefahrenen Zustand wieder verriegelt werden.

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